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Warnschutzkleidung nach EN ISO 20471
Warnschutzkleidung macht Menschen bei schlechten Sichtverhältnissen erkennbar und ist überall dort vorgeschrieben, wo Verkehr oder Maschinen eine Gefahr darstellen. Die Norm EN ISO 20471 legt drei Klassen fest, die sich nach der Fläche des fluoreszierenden Materials und der Reflexstreifen richten — Klasse 3 bietet den höchsten Schutz.
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Warnschutz für Unternehmen — worauf es ankommt
Die Klasse ergibt sich aus der Fläche. Klasse 1 ist die niedrigste Stufe und nur für Bereiche mit geringem Risiko und niedriger Geschwindigkeit gedacht. Klasse 2 deckt die meisten Bau- und Logistikanwendungen ab. Klasse 3 ist für Arbeiten an Straßen mit hoher Geschwindigkeit und bei Dunkelheit vorgeschrieben und lässt sich in der Regel nur mit einem langärmligen Oberteil erreichen.
Klassen lassen sich kombinieren. Eine Warnhose der Klasse 1 zusammen mit einer Warnjacke der Klasse 2 kann in Summe Klasse 3 ergeben — vorausgesetzt, beide Teile sind zertifiziert und werden gemeinsam getragen. Das ist in der Praxis oft die komfortablere Lösung als ein einzelnes Kleidungsstück der Klasse 3.
Die Zertifizierung hat Grenzen in der Pflege. Warnschutzkleidung verliert ihre Wirkung, wenn die fluoreszierende Fläche verschmutzt oder ausgebleicht ist oder die Reflexstreifen brechen. Die auf dem Etikett angegebene maximale Anzahl an Waschzyklen ist Teil der Zertifizierung und keine Empfehlung.
Bei der Veredelung ist Vorsicht geboten: Ein Logo darf die zertifizierten Flächen nicht verkleinern und muss definierte Abstände zu den Reflexstreifen einhalten, sonst erlischt die Konformität. Wir prüfen Platzierung und Größe pro Artikel, bevor wir veredeln.
Fragen zu Warnschutz
Gut zu wissen.
Welche Warnschutzklasse brauche ich?
Klasse 1 nur bei geringem Risiko, Klasse 2 für die meisten Bau- und Logistikarbeiten, Klasse 3 für Arbeiten an schnell befahrenen Straßen und bei Dunkelheit. Maßgeblich ist die Gefährdungsbeurteilung des Betriebs.
Darf Warnschutzkleidung bedruckt oder bestickt werden?
Ja, aber nur unter Auflagen. Die zertifizierten Flächen dürfen nicht verkleinert werden und es gelten Mindestabstände zu den Reflexstreifen. Wir prüfen jede Platzierung vor der Veredelung.
Wie oft darf Warnschutzkleidung gewaschen werden?
Die maximale Anzahl an Waschzyklen steht im Etikett und ist Teil der Zertifizierung. Danach ist die Schutzwirkung nicht mehr garantiert — das Kleidungsstück muss ersetzt werden.
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